Dieses Tool hilft Ihnen, Methoden zur Anomalie-Erkennung in Finanzdaten praktisch zu
testen. Zuerst wählen Sie einen Datensatz – etwa eine Buchungsliste oder
Monatsauswertung. Anschließend probieren Sie verschiedene Erkennungsansätze wie den
Z-Score, Interquartilsabstand oder gleitende Durchschnitte aus. Die Ergebnisse werden in
Diagrammen und Vergleichstabellen dargestellt. Ein Beispiel: Sie prüfen eine
Monatsauswertung mit 30 Werten. Mit dem Z-Score fällt auf, dass zwei Werte weit
abweichen (z.B. 80, 5 statt der üblichen 40–60). Im Vergleich zeigt der
Interquartilsabstand ähnliche Ausreißer, der gleitende Durchschnitt reagiert hingegen
auf kurzfristige Schwankungen. Das Tool hilft, Methoden zu verstehen, typische
Fehlerquellen zu erkennen und die richtige Auswahl für die jeweilige Analyse zu treffen.
Fehler entstehen oft durch ungeeignete Annahmen, falsche Schwellenwerte oder fehlende
Berücksichtigung saisonaler Effekte. Wer unsicher ist oder komplexere Fälle prüfen
möchte, sollte eine Fachperson hinzuziehen.